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  • Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen e.V.
  • Bundesanstalt für Straßenwesen

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Kontaktdaten

Dr.-Ing. Selcuk Nisancioglu
Bundesanstalt für Straßenwesen
Brüderstraße 53, 51427 Bergisch Gladbach
02204 / 43838
nisancioglu@bast.de

Schutz von Verkehrs-, Tunnel- und ÖPNV Leitzentralen vor Cyber-Angriffen

Leitzentrale, Cyber-Angriff

Akronym Cyber-Safe Förderkennzeichen 16KISO168 bis 16KISO172
Beginn 01.02.2015 Ende 31.01.2018
Webseite cybersafe.stuva.de

Die Vernetzung der IT sowie der Einsatz von sog. SCADA-Systeme hat das anfängliche Gefahrenpotential durch den Innentäter nun auch durch ortsunabhängige Außentäter beträchtlich anwachsen lassen. Außentäter sind in der Lage, die Informations- und Kommunikationstechnik wichtiger Infrastrukturen zu stören. Eine hohe Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen gegenüber Informations- und Kommunikationssystemen wird u.a. den SCADA-Systemen zugeschrieben. SCADA-Systeme sind Konzepte, die zur Überwachung, Visualisierung, Steuerung und Regelung technischer Prozesse eingesetzt werden. Die Kommunikation innerhalb dieser Systeme erfolgt vermehrt auf Basis von TCP- basierten Internettechniken.

Aufgrund der heute eingesetzten hochkomplexen Systeme ist es oft nicht mehr möglich, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und Risiken zu identifizieren. Diese Schwachstellen müssen herausgestellt werden und ein Schutzkonzept erarbeitet werden, welches es dem für die innere und äußerliche Sicherheit Verantwortlichen kommerzieller Systeme ermöglicht, sich mit den Bedrohungsszenarien auseinanderzusetzen und Strategien zur Abhilfe zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht der Schutz vor Bedrohungen wie Terrorismus oder Kriminalität bei gleichzeitiger Wahrung der Privatsphäre und den Grundrechten.

Mit dem Verbundprojekt wird die Bereitstellung eines ganzheitlichen Konzepts zur übergeordneten Bewertung des Sicherheitsniveaus von Tunnel-, Verkehrs- und ÖPNV-Leitzentralen, sowie eine adäquates Risikomanagement mit Fokus auf Einflüsse wie Organisationsstrukturen, den Faktor Mensch, technologische Maßnahmen, die Vernetzung und den Aspekt der Dynamik angestrebt. Diese Aspekte werden bei jedem Arbeitspaket des Projektes eingehend betrachtet, insbesondere auch hinsichtlich ihrer Wechselwirkungen untereinander. Unterstützt wird dies durch die Begleitforschung VeSiKi. Das Projekt ist aufgeteilt in 8 Arbeitspakete (AP) mit jeweils mehreren Unterarbeitspaketen. Wie der Projektstruktur zu entnehmen ist, bilden die Arbeitspakete 1 bis 4 die Anforderungsanalyse und die Arbeitspakete 6 und 7 das Sicherheitskonzept einschließlich Demonstration.

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